Ironman 70.3 in Erkner 12./13.09.2026

Foto: Björn Nowak
Text: Björn Nowak

Das vergangene Wochenende stand in Erkner wieder ganz im Zeichen des Ironman 70.3. Bereits zum fünften Mal fand die Veranstaltung hier statt. Da der Wettkampf in meiner Heimatstadt ausgetragen wird, war es für mich selbstverständlich, wieder dabei zu sein.

An zwei Tagen wurden insgesamt drei Wettkämpfe angeboten: Am Samstagvormittag gingen die Athletinnen und Athleten der Kurzdistanz, dem IRONMAN 5150, an den Start. Am Nachmittag waren dann die Ironkids an der Reihe. Der Sonntag gehörte schließlich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des IRONMAN 70.3 über die Mitteldistanz.

Nachdem ich im vergangenen Jahr in Erkner meine erste Mitteldistanz absolviert hatte, entschied ich mich auch in diesem Jahr wieder für diese Herausforderung.

Am Sonntag ging ich allerdings mit einem etwas mulmigen Gefühl zur Startlinie. Als um 8:00 Uhr der Startschuss fiel, gingen mir einige Fragen durch den Kopf: Reicht meine Fitness trotz des Trainingsrückstands aus? Immerhin hatte ich aufgrund eines sechswöchigen Trainingsausfalls einiges an Vorbereitung verloren. Werde ich durchhalten?

Um 8:07 Uhr war es dann für mich soweit. Beim rollenden Schwimmstart stand ich an der Startlinie und machte mich auf die Schwimmstrecke. Das Schwimmen fiel mir überraschend leicht und nach rund 40 Minuten verließ ich das Wasser – für mich eine durchaus passable Schwimmzeit. Nun ging es schnell in die Wechselzone und anschließend aufs Rad.

Auf der Radstrecke lief es für mich richtig gut und ich kam flott voran. Nach insgesamt 3:30 Stunden war ich bereits auf der Laufstrecke angekommen.

Dort galt es, vier Runden zu absolvieren. Bis zur zweiten Runde lief es noch ordentlich, doch ab der dritten Runde machte sich der fehlende Trainingsumfang deutlich bemerkbar. Ich wurde zunehmend langsamer und musste die letzten Kilometer noch einmal ordentlich kämpfen.

Doch am Ende war es geschafft: Nach 5:35:57 Stunden überquerte ich die Ziellinie.

Was für ein schönes Gefühl! Nicht nur, dass ich die Mitteldistanz erneut erfolgreich bewältigt hatte – ich konnte mich im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessern. Damit waren die Sorgen vor dem Start letztlich unbegründet und die Freude über das Ergebnis umso größer.

Mein Fazit: Eine rundum gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung!

Ein ganz besonderer Dank gilt den unzähligen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Unterstützung und ihrer guten Stimmung einen ganz entscheidenden Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung geleistet haben.

Erkner 2026 – für mich wieder ein ganz besonderes Rennen in meiner Heimatstadt.

Alle Zeiten findet ihr HIER.

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