Bericht zum 34. Fürstenwalder Cross-Duathlon

Foto: Nic Rohmann
Text: Jens Schneeweiß

Der 34. Fürstenwalder Cross-Duathlon am 28.03.2026 bot auch in diesem Jahr wieder beste Bedingungen für einen anspruchsvollen Wettkampf. Trotz der frischen Temperaturen zum Start zeigte sich der Tag von seiner sonnigen Seite – perfekte Voraussetzungen für intensive Stunden im Gelände der Rauener Berge.

Gemeinsam mit André Schmidchen stand ich bereit, die ersten Schritte in dieses Abenteuer zu setzen. Die Kälte kroch noch in die Arme, weshalb ich mich für Armlinge entschied – eine Entscheidung, die sich auf den ersten Kilometern als goldrichtig herausstellte. Punkt 11.00 Uhr fiel der Startschuss über die 6 – 18 – 3 km-Distanz, und sofort spürte man die Energie des Feldes, das sich auf die ersten 6 Laufkilometer stürzte.

Der Kurs hatte es in sich: überwiegend bergauf, über wurzelige Waldwege und schmale Naturpfade, die kaum Zeit zum Durchatmen ließen. Kurze Downhill-Passagen boten zwar Momente zum Rollenlassen, doch insgesamt dominierte die Steigung. Die Wahl der Nike Alphafly erwies sich dabei als mutig – auf dem rutschigen Untergrund fehlte es an Grip, und manche Passage wurde zur unfreiwilligen Balanceübung.

Umso zufriedener war ich, als ich nach 26:27 Minuten als Vierter den ersten Laufabschnitt beendete. Ein Moment, der Mut machte.

Dann ging es aufs Mountainbike – und mit gemischten Gefühlen in den nächsten Teil des Rennens. Schnelle Abschnitte liegen mir, doch im technischen Gelände fehlt mir noch die letzte Sicherheit. Schon nach wenigen Kilometern merkte ich, dass der Reifendruck zu hoch war. Wieder Traktionsprobleme. Wieder die Frage: Wie soll ich die kommenden Runden schaffen?

Doch je länger das Rennen dauerte, desto besser fand ich meinen Rhythmus. Die schnellen Downhill-Passagen der „7 Berge“ zauberten mir sogar ein Grinsen ins Gesicht – zumindest bergab. Drei Runden galt es zu bewältigen, jede fordernd, jede intensiv, aber irgendwie vergingen sie wie im Flug.

Mit echter Erleichterung erreichte ich die Wechselzone und freute mich auf den abschließenden Lauf. Der Plan war klar: noch einmal alles geben, noch einmal angreifen. Doch die Konkurrenz war an diesem Tag stark, und so blieb es bei der Position, die ich mir bis dahin erkämpft hatte.

Nach 01:31:59 Stunden überquerte ich die Ziellinie – 7. Platz im Gesamtklassement und Platz 2 in der Landesmeisterschaftswertung der AK45. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Auch André Schmidchen zeigte eine starke Leistung und erreichte nach 01:39:42 Stunden das Ziel. In der AK50 bedeutete das Platz 5.

Ein großer Dank geht an den TV Fürstenwalde 1990 für die hervorragende Organisation und eine Veranstaltung, die einmal mehr gezeigt hat, warum der Fürstenwalder Cross-Duathlon ein echtes Highlight im Wettkampfkalender ist.

Der Wettbewerb wurde leider von einem schweren Radsturz einer Athletin überschattet – ein Moment, der alle Anwesenden spürbar erschütterte. Sie musste zur Untersuchung und ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen gibt es jedoch erleichternde Nachrichten: Sie ist auf dem Weg der Besserung.

Alle Ergebnisse findest du hier.

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