KnappenMan Triathlon 2026 – Rückschau

Foto: Mathias Rudath
Text: Mathias Rudath

Am letzten Augustwochenende ging es für uns – Jarne, Mathias und die Familie – an den Dreiweiberner See nach Lohsa ins Lausitzer Seenland. Dort wurde bereits zum 38. Mal der traditionsreiche KnappenMan Triathlon ausgetragen. Mit zahlreichen Wettbewerben und verschiedenen Distanzen bietet die Veranstaltung sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Triathleten die passende Herausforderung.

Auch für die Zuschauer ist der KnappenMan ein besonderes Erlebnis: Durch die kurzen Wege ist man jederzeit ganz nah am Geschehen und kann die Athletinnen und Athleten lautstark anfeuern und zusätzlich motivieren.

Nachwuchs macht den Anfang

Am Samstag durften unsere beiden Kleinen, Meeri und Maila, den Auftakt machen. Beim Kindertriathlon stellten sie sich erstmals den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Beide erreichten das Ziel mit einem breiten Grinsen und hatten sichtlich Freude an ihrem ersten Triathlon.

Anschließend war Jarne an der Reihe. Eigentlich sollte seine Schwester an den Start gehen, musste aber kurzfristig wegen einer DLRG-Veranstaltung von Oder-Spree passen. Kurzerhand sprang Jarne ein und absolvierte seine erste Sprintdistanz.

Dabei ließ er sich überhaupt nicht stressen, hatte stets ein Lächeln auf den Lippen und brachte seinen Wettkampf souverän ins Ziel. Mit seiner Premiere war er sehr zufrieden – und die nächste Herausforderung steht bereits fest: Im kommenden Jahr soll es über die olympische Distanz gehen.

Mathias auf der Mitteldistanz

Am Sonntag ging Mathias über die Mitteldistanz an den Start. Das Schwimmen verlief im erwarteten Rahmen, und auch mit seiner Leistung auf dem Rad war er sehr zufrieden. Trotz Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h konnte er einen guten Schnitt von 33 km/h fahren.

Beim anschließenden Lauf machten sich allerdings bereits nach drei Kilometern Bauchkrämpfe bemerkbar. Dadurch musste er das Tempo deutlich reduzieren und verlor wertvolle Zeit. Für die kommenden Trainingswochen ist damit ein klarer Schwerpunkt gesetzt: Der Magen soll gezielt auf die Belastung und Ernährung bei längeren Distanzen vorbereitet werden.

Trotz des kleinen Rückschlags bleibt die Freude über ein tolles Triathlon-Wochenende. Die familiäre Atmosphäre, die gute Stimmung am See und die vielen persönlichen Erlebnisse machen den KnappenMan zu einer Veranstaltung, zu der wir gerne wiederkommen.

Für das nächste Jahr sind wir jedenfalls bereits angemeldet – wir freuen uns schon darauf!

Kategorien: